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Reiseberichte
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Besuch der Hundehilfe Ukraine e.V. am 14/15.01.2012 in Pusia
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Unser Besuch in „Pusia“ war dieses Mal stark geprägt von den Planungen für den Ausbau des medizinischen Bereiches sowie den Bau weitere Zwinger.
Eine Überraschung erwartete uns bei unserer Ankunft. Wir berichteten über die vielen Restfliesen, die noch vorhanden waren. Staszek hat diese mit viel Fleiß und Fantasie im Untergeschoß des Hauptgebäudes verbaut. Natürlich halten sich dort auch Hunde auf und natürlich kommt es mal vor, dass der ein oder andere das Bein hebt…
Wir fanden, dass es sehr gelungen ist! Staszek – hast Du sehr gut gemacht!!!
Natürlich sind wir nicht mit leerem Auto nach Pusia gefahren – 200kg Reis, Nudeln, Haferflocken, 150 Trockenfutter sowie weitere Spenderpakete hatten wir mitgenommen. Die Spenden wurden am Sonntagmorgen ausgeladen – über Nacht hatte es geschneit und es schneite weiterhin.
Hier haben wir noch eine große Bitte! Staszek wird in 14 Tagen nach Reitwein ins „Tierpflegenest“ kommen und weiteres Trockenfutter abholen. Da noch Platz im Transporter ist, wären wir für weitere Trockenfutterspenden, die direkt nach Reitwein geschickt werden könnten, sehr, sehr dankbar.
Vor unserem Besuch hatten wir Doris und Staszek gebeten, uns eine Liste mit allen benötigten Dingen für Pusia zu erstellen; insbesondere für den medizinischen Bereich sowie weiterer Zwinger!
Diese Liste musste nun weiter detailliert werden. Bewaffnet mit Zollstock und Maßband machten wir uns auf den Weg…
Die Voraussetzungen sind gut – es stehen ausreichend Räume für den medizinischen Bereich sowie eine große Halle für den Bau weiterer Boxen zur Verfügung. Aber noch ist alles leer – aber wir sind sicher, dass wir mit der Unterstützung unserer Freunde, unserer Spender und Sponsoren dieses Projekt angehen und erfolgreich abschließen werden.
Die Liste muss nun noch überarbeitet werden und wird zeitnah veröffentlicht.
Auf unserem Rundgang besuchten wir auch unser „Sorgenkind“ Max. Er ist aktuell Hund des Monats auf unserer Homepage. Max ist einfach ein bildhübscher Boxer – sehr menschenbezogen. Und dies ist auch sein Problem – ein Leben im Tierheim ist für Max kein Leben. Er braucht dringend seine Menschen, seine Familie! Wir legen daher allen Lesern Max ganz besonders an Herz – vielleicht findet sich doch bald eine Familie für ihn.
Dringend benötigtes Stroh wurde in der Zwischenzeit gekauft! Nur Dank unserer Spender war dies möglich.
Die Zeit in „Pusia“ ist immer zu kurz. Wir fühlen uns dort nicht als Gäste – wir sind Freunde! Ganz herzlich danken wir auch Marek, der uns so toll „bekocht“ hat!
Auch wenn wir uns wiederholen – unser großer Dank gilt allen Freunden, Sponsoren und Spendern von „Pusia“. Ohne Sie hätten wir nichts erreicht – ohne Sie können wir nicht weiterkommen!
Pusia, Januar 2012
Uta Ludwig/Norbert de Jong
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Besuch von Joe und Andy in Pusia am 11.12.2011
Kurzbericht
Also wie Ihr ja mitbekommen habt, ist Joe mit nem Freund am Freitag vormittag losgefahren, mit einem großen Transporter voll mit Sach und Futterspenden.( 1000kg Futter darunter 40 Säcke Trockenfutter und ca. 200 Dosen und ganz viele Kauknochen und Leckerlies) Leinen,Halsbänder,Schüsseln,Töpfe,Medikamente Körbchen,Betten,20 Matratzen,Bettwäsche,Decken u.v.m. Erst Richtung Wiesloch zur Doris da waren sie nach langem Stau dann Stunden später auch angekommen und haben dort noch daß was wir vor 14 Tagen schon raufgebracht haben und noch paar Karton von Doris eingeladen...der Transporter ist wirklich groß, aber es hätte keine einzige Dose mehr Platz gefunden,zu bis obenhin! Also machten sie sich auf den Weg nach Polen... Morgens um acht waren sie dann endlich nach ein paar falschen Naviansagen da ( klar die Herren unter euch sagen jetzt... wenn wunderts die navistimme ist ja weiblich) , joe ist alles durchgefahren ja wie Männer so sind, keinem das Ruder überlassen lach. Sie wurden von den Hundepflegern herzlich empfangen und gleich mit Kaffee versorgt.Anschließend haben sie den Transporter leer gemacht, weil Mann ja sein Reisegepäck in den Laderaum stopft und alles andere drauf... Frau würde das nicht passieren,möchte das nur mal gesagt haben
und dann ab ins Bett und etwas schlafen. Nach kurzen 5 Stunden und gefühlten 5Min. schlafen haben sie sich umgeschaut.Joe hat erzählt er habe ca. 50 Hunde gesehen,kleine große alles durch die Bank von Junghund bis zum älteren Modell.Viele ganz liebe und zutrauliche aber auch scheue und ängstliche, man will sich gar nicht vorstellen was die armen Seelchen wohl schon erleben mussten. Viele laufen im Rudel,etliche sind in Zwingern untergebracht. Draußen haben sie was ähnlich wie ein kleines Häuschen daß mit etwas Stroh ausgelegt ist als Wärmequelle, leider ist selbst Stroh in Polen sehr teuer.Im Haus sind Räume wie Zimmer wo sich die Hunde aufhalten aber alles gefließt und kaum Decken,daß sich ja jetzt ändert
Die Pfleger sind wohl sehr lieb zu den Hunden und Joe sagt man sieht daß die Hunde die Pfleger mögen und gut mit Ihnen umgehen.Leider ist das Bildmaterial sehr schlecht da es sehr trüb und dunkel war und es fast niergens elektrisches Licht gab ausser im Haupthaus selber.Nach dem Abendessen haben sie sich auf den 16Stündigen Rückweg gemacht und sind heute morgen müde aber gesund wieder heimgekommen. In Gedanken die Fellis die nicht ins "Paradies" reisen konnten und so gerne mitgefahren wären...Fazit... Es wird wirklich jede Decke,jedes Gramm Futter für diese Hunde gebraucht und es geht wirklich alles zugunsten der Fellis... Den Hunden geht es soweit wie es möglich ist gut ,mit unseren Begebenheiten natürlich nicht zu vergleichen.Hunger und Kälte kennen unsere Couchwauzis gar nicht, diese Hunde jedoch schon! Auch wenn es wirklich ein sehr weiter Weg von uns ist, wir werden fleißig weitersammeln und im Frühjahr wieder hinfahren.
Versprochen!!! Wir vergessen euch nicht und tun unser Möglichstes ein wenig zu helfen zu können!
Danke an die Pfleger vor Ort auch wenn sie rund ums Haus und Grundstück nicht wirklich zu rande kommen,aber sie kümmern sich gut um die Hunde!!
Und ganz herzlichen Dank an die Leute die uns unterstützt haben ,daß unser Transporter knacke voll war und wir all diese tollen Sachen weitergeben konnten,an der
richtigen Stelle!!! Und Danke an Andi, daß er meinen Joe net allein fahren hat lassen!
Lg Dani und Joe
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Besuch von Hundehilfe Ukraine in " Pusia" 11 Dezember 2011
Wir wollten Futter zu Pusia bringen. Diesmal entschied ich mich, auch allein zu fahren. Sie benötigten dringend Futter für ca. 80 Hunde.
Geschafft, 700 kg Futter bekam ich irgendwie reingestopft. Vorgeschriebene Gewichte beachtete ich nicht. Mir war bewusst, ich muss bedächtig fahren, ich bin überladen.
Kurz vor Pusia fing es an zu schneien, noch langsamer fahren…..geschafft. Staszek und Marek holten mich an der Tankstelle ab. 6,5 Stunden Fahrzeit, das war für diese Ladung eine gute Zeit.
Samanta begrüßte mich mit ihrem Laufwagen. Freunde von Doris waren auch an diesem Tag gekommen, um Futterspenden zu bringen. Staszek`s Mutter dolmetschte wieder……….
………Nach einem opulenten Abendbrot wurde von den Männern mein überfülltes Auto ausgeladen. Danach verabschiedeten sich Joe und sein Kumpel von uns. Sie wollten wieder zurück Richtung München.
Staszek wollte mir unbedingt den neu erworbenen Suppenkessel zeigen. Draußen war es Nacht, aber der Kessel stand ja in einer Halle.
Das gekochte Futter im Kessel sah gehaltvoll aus. Die Hunde werden es bestimmt mögen.
Staszek wendete mit einem Spaten das heiße Fressen im großen Topf. Keiner hatte an Kellen und große Löffel zum Wenden und Schöpfen gedacht.
Das setzte ich in meinem Kopf sofort auf die Liste, dies fehlte hier.
(Inzwischen hat Herr de Jong schon Kellen und Rührlöffel besorgt)
Noch in dieser Nacht fiel mir die Ordnung in der Halle auf. Hier wurde systematisch seit meinem letzten Besuch aufgeräumt. Klasse!!!
Auch die gespendeten Fliesen in der Halle lagen ordentlich gestapelt. Aber es gab und gibt dazu ein riesiges Problem. Sie wollen so schnell als möglich den medizinischen Sanitärbereich im Winter fliesen. Diese Fliesen hier sind alle zu unterschiedlich an Größe und Stärke. Damit kann man keine 100 Quadratmeter fliesen. Also stagniert die Arbeit in den Räumen.
Staszek bat uns dringend um Unterstützung. Sie benötigen dringend einheitliche helle Fliesen für die zwei Räume und Fliesenkleber, Gasbetonsteine, 2 Türen mit Zargen und zwei Waschbecken für den Tierarzt. Wer kann hier schnell und unbürokratisch helfen??????????
Es war mittlerweile 22.00 Uhr. Trotz Sprachproblemen wurde es ein schöner Abend. Das Wörterbuch musste herhalten.
Früh am nächsten Morgen gab es erst mal einen ordentlichen Kaffee. Staszeks Mutter wollte zum Dolmetschen gegen 9.00 Uhr eintreffen.
Dann begann die Fütterungsrunde. Auch hier sah ich wieder das Problem der fehlenden Kellen. Wir behalfen uns mit Futterschüsseln.
Dann sah ich unseren Bim. Wie immer… schüchtern, ängstlich. Trotzdem freute es mich, dass er damals von Doris, Staszek und Sandra aufgenommen werden konnte. Es geht ihm gut und er lebt in „seinem“ Rudel. Das ist das wichtigste. Er ist nicht vermittelbar.
Nach der Fütterung sah ich den erbärmlichen Rest Kohle liegen. Es ist zur Zeit nicht genügend Geld da, um wenigstens eine Tonne Kohle zu bestellen. Auch hier meine Bitte um Hilfe für Pusia. Bitte spenden Sie für Kohle. Der erste Schnee war schon da. Es wird bald sehr kalt werden.
Ich sah bei meinem Rundgang die ganzen Rattenlöcher. Die Tiere versuchen sich in die Gehege einzugraben. Hier muss kontinuierlich etwas dagegen getan werden. Während der Fütterung trug Marek eine kapitale tote Ratte aus einem Zwinger. Alle drei Monate werden Rattenköder ausgelegt. Die Mitarbeiter achten hier sehr auf die Bekämpfung, sonst gäbe es eine Plage.
Es hat sich wieder etwas getan in Pusia. Die Fenster in den Hallen wurden neu verglast. Eine Hütte wurde neu gebaut. Und das dank Ihrer Spenden!!!
Ich machte durch Zufall bei meinem Rundgang ein sehr schönes Foto von Staszek und Sandra. Ja so habe ich sie damals kennen gelernt. Sie sind, trotz der Arbeit, glücklich mit den Hunden und lieben sie. Dies merkt und sieht man.
Deshalb bitte ich Sie hier um die weitere Unterstützung für Pusia. Vor einem halben Jahr besuchte ich Pusia das erste Mal. Damals standen sie fast vor dem Aus. Heute steht alles schon auf etwas besseren Füßen. Durch Sie, unsere Spender und unseren Verein.
Es ist noch ein weiter Weg bis zur Anerkennung als Tierheim, aber er ist für Pusia machbar.
Bleiben Sie an unserer Seite und unterstützen Sie Pusia weiter.
Zum Schluss noch das obligatorische Gruppenfoto.
Herzlichen Dank an Staszek und Sandra, Marek und Staszeks Mutter für die Gastfreundschaft, die netten Gespräche, das Dolmetschen und überhaupt……ich habe mich bei Euch sehr wohl gefühlt und komme wieder.
Und natürlich auch an Doris Konarski, die alles tapfer aus der Ferne telefonisch lenkt. Wir sind durch diese schwierige Zeit Freundinnen geworden.
Und das Wichtigste…..herzlichen Dank an alle Spender, die dieses Vorwärtsgehen möglich machen. Ohne Sie gäbe es Pusia vielleicht schon nicht mehr.
Was jetzt noch dringend notwendig ist, ist der Umbau des Sanitärbereiches und der Bau von 6 festen Zwingern. Eine Kanalisation könnte dann gelegt werden und dann………………kann Pusia die Anerkennung als Tierheim beantragen. Diese Voraussetzungen müssen noch geschaffen werden, damit sich die umliegenden Gemeinden an der Finanzierung beteiligen.
Dann geht es in größeren Schritten für die Tiere weiter.
Uta Ludwig
1. Vorsitzende „Hundehilfe-Ukraine e.V.“
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"Pusia“ August 2011-08-09
Schwer bepackt machten sich Uta und ich am Freitag auf den Weg Richtung Pusia. Wir hatten unter anderem 400 kg Trockenfutter, Arbeitskleidung, Kleidung für das Baby Samantha, Maschinen, Werkzeuge, Schrauben, Nägel und vieles mehr dabei. Wir erreichten unser Ziel gegen 21.30 Uhr – es war schon dunkel! Wir wurden sehr herzlich von Sandra, ihrer Freundin Anna (die für uns freundlicherweise dolmetschte) und Staszek empfangen.
Am Samstag luden wir zunächst die Spenden aus!
Erste kleine Erfolge haben sich – auch Dank der Unterstützung unserer Spender – eingestellt. Die Tiefwasserpumpe konnte repariert werden, ein „neues“ altes Auto wurde angeschafft.
Auch wurde damit begonnen, einen Behandlungsraum auszubauen:
Bis zur Fertigstellung müssen noch einige Dinge gekauft werden – z.B. eine Untersuchungsleuchte. Hierzu werden wir noch gesondert zu Spenden aufrufen!
Zusätzliche Gehege müssen errichtet werden. Die Voraussetzungen hierzu sind sehr gut – es gibt trockene, gut erhaltene Hallen – Strom und Wasseranschlüsse sind vorhanden!
Andere „Baustellen“ stehen noch an wie z.B. die Reparatur der Heizung, Kohlekauf für den Winter, neue Reifen und Batterien für den Hoftraktor. Der Traktor wird unbedingt für den Winter benötigt. Das Tierheim „Pusia“ liegt ca. 2 km von der Hauptstraße entfernt. Nur ein holpriger Feldweg führt zum Hof. Im Winter ist dieser Weg nach starkem Schneefall mit einem PKW nicht mehr befahrbar – hier hilft nur noch der Einsatz des Traktors.
Natürlich besuchten wir auch unsere „Sorgenkinder“ Sprinter, Max, Lucky und Kevin. Diese „Nasen“ warten noch dringend auf Ihre Chance!!! Insbesondere Kevin benötigt dringend „neue Menschen“, die sich mit ihm beschäftigen, ihm ein Zuhause geben!
Der nächste Besuch ist bereits geplant – viele Spenden warten noch darauf, nach „Pusia“ gebracht zu werden.
Wir danken allen unseren Helfern und Spendern, insbesondere auch dem Verein „Tierhilfe Licht im Dunkeln e.V.“ ganz herzlich für die großartige Unterstützung. Besonders danken wir auch Frau S. Hruschka für die Vermittlung einer ganzen Palette Futter und ihre beständige Unterstützung!!! Wir bitten Alle, das Tierheim „Pusia“ weiterhin tatkräftig zu unterstützen.
Norbert de Jong/August 2011
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Gnadenhof Pusia – Polen
Juli 2011
Im Juni berichteten Uta Ludwig und Eva Pleis über den Hilferuf des „Gnadenhofes Pusia“ in der Nähe von Danzig/Polen sowie ihre Reise!
Einen Besuch im „Tierpflegenest“ in Reitwein nutzte ich, um mich zusammen mit Uta Ludwig auf den Weg zum „Gnadenhof Pusia“ zu machen. Wir hatten den Kofferraum des PKW sowie unseren neuen Vereinsanhänger – der übrigens seine „Feuerprobe“ bei der Ukraine-Reise prima bestanden hat – mit ca. 600 kg Trockenfutter beladen.
Nach einer 6-stündigen Fahrt über gut ausgebaute Straßen erreichten wir den Gnadenhof. Die Strecke ist landschaftlich sehr schön, führt immer wieder durch große Waldgebiete und an vielen Seen vorbei. An den Straßenrändern werden schon die ersten Pfifferlinge verkauft.
Uta und ich wurden herzlich begrüßt. Uta war ja schon bekannt; ich hatte das Gefühl, dass man sich sehr freute, dass Uta schon so bald wiedergekommen ist.
Natürlich wuselten schon die ersten Hunde um uns herum, verspielt, einige zurückhaltend, andere kamen ihrer Aufgabe nach, uns zunächst einmal kräftig zu bebellen!
Wir luden gleich noch die Spenden aus! Ich war danach doch etwas geschafft. Ich hatte an diesem Tage bereits 580 km Fahrt zum Tierpflegenest und 350 km Fahrt zum Gnadenhof hinter mir.
Beim Abendessen unterhielten wir uns schon ein bisschen; die Mutter von Staszek dolmetschte freundlicherweise wieder.
Ich fiel ziemlich geschafft ins Bett – eine „Fellnase“ gesellte sich zu mir!
Ich hatte darum gebeten, mir am anderen Tag alles genau anschauen zu dürfen. Ich wollte mir selbst einen Eindruck verschaffen, was gemacht wird, wie man mit den Hunden umgeht und wo man helfen kann. Dies wurde mir auch ohne irgendwelche Probleme gewährt.
Mein erster Eindruck bestätigte sich am nächsten Tag. Der Hof macht einen sehr guten Eindruck, die Gebäude sind durchweg in gutem bis sehr gutem Zustand. Die Hunde sind in einem gepflegten und gut genährten Zustand.
Alle Hunde sind – wenn sie denn nicht frei auf dem Hof oder in einem großen Gehege laufen – in großzügigen, sauberen Gehegen untergebracht, „Kettenhunde“ gibt es überhaupt nicht. Die Gehege werden täglich gereinigt und mit Stroh ausgelegt.
Überhaupt – viele der derzeit über 80 Hunde sind sehr menschenbezogen, verspielt, neugierig! Staszek und seine Lebensgefährtin Sandra lieben ihre Hunde; sie gehen ruhig und fürsorglich mit ihnen um.
Wöchentlich werden – leider – weitere Hunde einfach entsorgt. Aktuell wurde ein wunderschöner Dalmatiner mit der Begründung abgegeben, man habe jetzt ein Baby und der Hund müsse weg! Dies, nachdem der Hund bereits 6 Jahre in der Familie lebte. Neu angekommene Hunde werden zunächst aus Quarantänegründen isoliert gehalten.
Die Unterstützung der „Hundehilfe-Ukraine“ soll unter anderem darin bestehen, bei der Vermittlung von Hunden zu helfen und für solche, die auf dem Gnadenhof bleiben sollen, um Pflegschaften zu werben. Uta und ich fotografierten daher den ganzen Morgen Hunde, machten kurze Beschreibungen. Schon bald wird die „Hundehilfe-Ukraine“ auf ihrer Homepage die ersten Hunde vorstellen und versuchen, für sie Menschen zu finden.
Man merkt aber auch, dass der Gnadenhof mit großen finanziellen Problemen zu kämpfen hat. Ich will hier nicht alle Punkte aufzählen – dies werden wir noch gesondert auf unserer Homepage machen. Einige Dinge will ich jedoch besonders erwähnen:
- der tägliche Kampf ums Futter – 80 Hunde verbrauchen halt eine Menge…
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die kaputte Tiefwasserpumpe – Uta berichtete bereits darüber. Im Moment muss Trinkwasser mühsam in Kanistern herbeigeschafft werden. Hier hat die Hundehilfe-Ukraine die Reparaturkosten in Höhe von 500,00€ übernommen. Entsprechende Belege werden wir selbstverständlich erhalten.
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Es gibt im Moment keinen PKW oder Transporter. Der letzte Transporter hat mit massiven technischen Problemen seinen „Geist“ aufgegeben. Die Reparaturkosten sind viel zu hoch und – wie ich mich selbst überzeugen konnte – lohnen auch nicht mehr. Der letzte Transport von vermittelten Hunden nach Deutschland musste bereits mit einem geliehenen PKW durchgeführt werden.
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die Heizungsanlage ist defekt – hier haben sich zwei Umwälzpumpen „verabschiedet“ – der nächste Winter ist schneller da als man denkt. Und natürlich die Brennstofffrage – die Anlage wird mit Kohle befeuert. Benötigt werden für 5 Monate Heizzeit ca. 20 Tonnen Kohle.
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Kastrationen – diese müssen aus finanziellen Gründen oft zunächst aufgeschoben werden. Aktuelle medizinische Notfälle haben Vorrang. Für einen Notfall hat die Hundehilfe-Ukraine spontan 150,00€ übergeben. Auch hier hat man uns ohne Aufforderung zugesagt, die Ausgaben zu belegen.
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Der weitere Ausbau des „Gnadenhofes“. Zur Anerkennung als Tierheim muss unter anderem ein medizinischer Raum geschaffen werden – hierzu würde sich zum Beispiel die Küche im Untergeschoss eignen.
Es steht eine große, trockene Halle mit der Möglichkeit, Außengehege zu bauen, direkt am Hof zur Verfügung.
Viel wurde bereits versprochen; wenig bis gar nichts eingehalten. Ich kann daher auch verstehen, wenn die Menschen auf dem Gnadenhof uns zunächst zurückhaltend betrachtet haben und dies wohl auch noch tun. Sie sagten uns auch offen, dass schon einige da gewesen wären und sich nie wieder haben blicken lassen.
Ich will dies weder kommentieren und noch beurteilen!
Am Nachmittag – gut gestärkt durch das Mittagessen – mussten wir uns verabschieden – wieder lagen einige Stunden Fahrt vor uns. Wir wurden sehr, sehr herzlich verabschiedet. Wir haben versprochen, wiederzukommen!
Die Hundehilfe-Ukraine möchte hier gerne unterstützen. Natürlich können wir keine Wunder vollbringen und auch nicht alle Dinge alleine „stemmen“. Wir versprechen auch nichts, was wir nicht halten können.
Und – ohne unsere Freunde, Unterstützer und Sponsoren können wir nichts bewegen. Wir werden daher in naher Zukunft themenbezogen auf unserer Homepage um Unterstützung bitten!
Norbert de Jong/Juli 2011
Am Sonnabend, den 25.06.2011, erreichte uns ein Notruf über Doris. Der Gnadenhof „Pusia“ bei Danzig in Polen braucht dringend Hilfe und Futter für derzeit 82 Hunde.
Eva Pleis ist zur Zeit eine Woche zur Verstärkung hier bei uns im Tierpflegenest, da die neuen ukrainischen Hunde ja bis zu ihrer Abholung recht arbeitsintensiv versorgt werden müssen. Diesmal fiel außer der Flohkur, der Futterumstellung, der Entwurmung, der Vorstellung beim Tierarzt, auch noch intensiv das Bürsten, Schneiden, Baden und Entfilzen an. Unsere Hunde nahmen die Neuen gelassen zur Kenntnis. Erste Freundschaften entstehen zwischen Perssie und Dora.
Ich fragte Eva, ob sie Lust hätte, morgen am Sonntag mit mir zum Gnadenhof „Pusia“ zu fahren. Genügend Futter stand noch in der Futterkammer. Freudig sagte Eva zu. Noch am Abend luden wir das Futter (300 kg) ins Auto, damit wir früh losfahren konnten. Es lagen 350 km Landstraße vor uns. Wir planten 6 Stunden für die Hinfahrt ein.
Doris wollte uns per Handy über polnische Straßen lotsen. Früh fuhren wir los und trafen uns gegen 15.00 Uhr an der Tankstelle mit Staszek und Sandras Vater. Gegen 15.15 Uhr trafen wir auf dem großen Gelände des Gnadenhofes ein. Max der Boxer beschnüffelte uns freundlich. Andere Hunde kündigten uns durch ihr Gebell an. Das Gelände und die Anordnung der Gebäude sahen nach einem ehemaligen Gutshof aus. Staszeks Mutter begrüßte uns auf Deutsch und lud uns zum Essen und ins Haus ein.
Doris hatte uns gut per Handy bis hierher geleitet.
Wir alle waren uns fremd, aber durch die deutsche Übersetzung löste sich schnell das Eis. Es gab ein gutes Mahl, danach Kaffe, Tee und Eis. Köstlich. Zwei Hunde sahen uns neidisch beim Essen zu. Natürlich fiel wie durch Zufall etwas runter!!!
Danach begannen wir unseren Rundgang. Staszek wollte uns alles zeigen. Doris rief zwischendurch aufgeregt an, sie wollte wissen, ob wir gut versorgt werden. Ja…alles gut.
Er zeigte uns die begonnenen Zwinger-Umbauten. Es machte einen handwerklich gut durchdachten Eindruck. In manchen Boxen lebten schon Hunde. Im Laufe des Gespräches erzählte er später Doris noch mal, es sei geplant, an den Außenwänden Hundeklappen anzubringen und angrenzend Außengehege zu bauen. So dass die Hunde raus und rein laufen können. Gute Idee, denn sonst wären sie recht isoliert.
Bilder vom Gelände und den Zwingern, zum Vergrößern einfach drauf klicken
Es ist wirklich ein großes Gelände. Ideal für die Tiere. Aber es gibt hier nur Staszek, seine Lebensgefährtin Sandra und ihren Vater, die hier täglich 82 Tiere versorgen, das Gelände pflegen, saubermachen, bauen und Zäune ziehen. Das sieht nach richtig schwerer Arbeit aus.
Alle drei lieben diese Tiere, das sieht man.
Staszek und Sandra leben mit ihrer 2 Monate alten Tochter hier auf dem Grundstück.
Fotos der Hunde, zum Vergrößern einfach drauf klicken
Im Verlauf unseres Rundganges erzählen sie uns von ihrer Pumpe, die durchgebrannt ist. Sie haben derzeit eine kleine Pumpe, die aber nicht immer funktioniert. Das heißt, sie haben kein Wasser. Weder für sich noch die Hunde. Und Doris kann derzeit das Geld dafür nicht aufbringen, da sie ja auch alles andere bezahlt, wie Gehalt, Futter, Tierarzt, Stromrechnungen und anderes.
Doris wohnt in Heidelberg, hat eine eigene kleine Firma, kann seit ca. 1,5 Jahren den Gnadenhof nicht mehr vollständig finanzieren. So hapert es an vielen Ecken. Der Bau stagniert, der Tierarztbesuch muss ausfallen, da kein Benzin oder Geld für Kastrationen da ist, Reparaturen wie die Spezialpumpe können nicht in Auftrag gegeben werden….und anderes.
Aber….. wären die Baumaßnahmen beendet, die Außenzwinger fertig, ein Raum zur medizinischen Versorgung gefliest, könnte Doris diesen Gnadenhof vor Ort beim Veterinäramt zur Registrierung beantragen. Eine eingetragene Stiftung nach polnischem Recht sind sie schon. Damit hätte der Gnadenhof einen Rechtsstatus und könnte mit den angrenzenden Gemeinden wegen der Aufnahme von Tieren verhandeln. Die Gemeinden würden sich dann finanziell je nach Absprache an den Kosten des Gnadenhofes beteiligen.
Also auch hier ein durchdachtes Konzept, nur das Geld fehlt.
Ihre verzweifelten Hilferufe im Internet, in Foren, hörte keiner, oder Wenige, oder wollte man nicht hören. Tierschutz-Orga`s versprachen Hilfe, vermittelten ihre Hunde und kamen nicht wieder. Eine, Ihre Odysse der Forendiskussionen in Deutschland, begann. Ein Dilemma…….welcher aktive Tierschützer kennt dies nicht auch. Hier stellt sich mir immer wieder die Frage, wenn ich nicht vor Ort war, wie will ich dann urteilen!!!
Unsere Zeit drängt, wir müssen zurückfahren. Es ist 18.00 Uhr. Wir bekommen einen Kaffee/ Tee und reden noch mal miteinander. Sandra zeigt uns ein Registrierungsbuch der Hunde. Dort listet sie alles fein säuberlich auf, auch Kastrationen, Behandlungen, Merkmale und die Chip Nummer jedes einzelnen Tieres. Klasse, denke ich mir, das wäre ein gutes Beispiel für unsere ukrainischen Partner.
Zu guter letzt laden beide Männer unsere mitgebrachten Spenden für ihre Hunde aus. Bitte ein Gruppenfoto muss sein!!!
Inzwischen scherzten wir, die Stimmung war gelöst.
Fotos der Spenden, zum Vergrößern einfach drauf klicken
Wir versprachen wieder zu kommen. Das Problem der Pumpe muss schnell gelöst werden. Sie brauchen zusätzlich einen Waschkessel, um Futter zu kochen. Trockenfutter ist in dieser finanziellen Notlage zur Zeit nicht kontinuierlich durchzuhalten. Es ist schlichtweg zu teuer. Aber all diese liebenswerten Fellnasen dürfen nicht hungern! Und die Menschen, die sich dort einsetzen, brauchen Erfolge. Sie sind fleißig, es lohnt die Mühe.
Bitte helft hier mit. Es wäre fatal, wenn dieser Gnadenhof aufgeben müsste. Die Bedingungen sind sehr gut für die Tiere, es muss nur weiter gehen und besser werden.
Ich bedanke mich im Namen unseres Vereines bei Jedem der auch diesen Weg mit uns gemeinsam im Interesse der Hunde geht. Wir, die Hundehilfe-Ukraine e.V. wird „Puschia“ unterstützen und helfen. Nicht umsonst heißt es in unserer Satzung: „Wir fördern und unterstützen Tierschutzprojekte in der Ukraine und Polen……“
Uta Ludwig
1. Vorsitzende der Hundehilfe-Ukraine e.V.
Reisebericht Tierschutzhof Pusia vom 11.6.2011 - 13.6.2011
Wir, das waren Yvonne und ihr Mann Matthias und ich Christine, haben uns am 11.6.2011 in Dortmund am Flughafen getroffen und dann auch das erste mal " Live" gesehen und erlebt. Es war schön, denn wir 3 verstanden uns von Anfang an sehr gut. Also konnte das Projekt Tierschutzhof losgehen. Nachdem wir nach ca. 1,5 Stunden Flug in Danzig gelanden sind, wurde wir auch schon von Anja und Staczek erwartet. Staczek war erfreut das junge Leute kamen, denn er hatte mit älteren gerechnet und somit war auch der Start richtig
gut. :-)
Wir waren alle aufgeregt wie es nun auf dem Hof ist, wie die Hunde sind, wie es aussieht, ob die Hunde lieb sind, wie die anderen Leute auf dem Hof sind. Wir haben während der Autofahrt schon ganz viele Fragen gestellt, denn Anja konnte deutsch, das war natürlich klasse und wir fragten, aber Staczek hatte auch viele Fragen.
Als wir dann auf dem Hof ankamen, war zuerst das Gebell groß, die Hunde die im Hof frei rumlaufen konnten, begrüßten uns bereits am Tor und wir waren jetzt schon begeistert.
Der Hof an sich war größer als ich dachte und alle Hunde die uns begrüßten waren freundlich und nicht ängstlich. Wir haben gleich einen Rundgang gemacht und uns erstmal die Hunde, die Zwinger, das Grundstück und das Haus angeschaut. Es gibt 2 Rudel auf dem Hof, die sich draussen aufhalten können, aber trotzdem voneinander getrennt sind, von diesen Hunden sind die meisten total unkompliziert und lieb, haben uns gleich begrüßt und über den Hof begleitet. Alle Hunde wurden erstmal mit vielen Leckerlies "bestochen" und ich war erleichtert und zum anderen wurde mir das Herz ganz schwer, als ich überlegte das wir diese tollen Hunde nicht mitnehmen können. Sie mussten alle dort bleiben und haben es doch so sehr verdient ihre eigenen Menschen zu haben. Das war nicht leicht, aber wohin mit den Hunden, wo es keine Pflegestellen gibt? Auch hier wurde uns wieder bewusst wir müssen noch mehr tun, damit die Hunde eine Chance bekommen, ein tolles zuhause zu bekommen, egal wie schön der Hof noch wird.!
Andere Hunde die nicht so gut, oder nicht verträglich sind leben in Zwingern, die mitunter in Fabrikhallen sind.
Eine der Hallen die für die Hunde genutzt wird ist neu und dort wurden auch bereits neue Zwinger gebaut. Dort ist aber noch mehr Platz für neue Zwinger und die müssen noch gebaut werden, auch werden diese komplett gefliest, damit sie einfacher sauberzuhalten sind. In der anderen Fabrikhalle ist das Problem, das dort Fenster sind die man nicht öffnen kann, manche Fenster sind auch kaputt und müssen dringend erneuert werden.
Die Hunde bekommen nicht ausreichend frische Luft und haben nicht genug Auslauf. Hier soll an den bereits vorhandenen Zwingern ein Durchbruch gemacht werden, denn hinter den Hallen ist noch viel Gelände das zu dem Hof gehört, aber komplett ungenutzt ist. Dort muss dann auch noch ein Zaun installiert werden, damit die Hunde wann immer sie möchten, raus können um sich zu bewegen und die Sonne zu geniessen.
Die Leute die dort leben und 24 Stunden für die Hunde da sind, gehen toll mit ihnen um. Es wird immer mal gewechselt, sodass die alle von den verträglichen Hunden mal auf dem Hof rumtollen können. Es war schön zu sehen, das man das möglichste tut um es den Hunden so schön wie möglich zu machen.
Aber es gibt noch viel Arbeit. Eigentlich wollten wir den Zaun, der bereits durch Spenden aus Deutschland gekauft wurde, noch fertig stellen, aber Staczek wollte nicht das wir hier arbeiten, sondern wir sollten uns genau den Hof anschauen und die Hunde kennenlernen. Er hatte morgens schon mit dem Zaun angefangen und den alten durch den neuen, dickeren, Zaun ersetzt.
Für uns war nun klar das wir hier weitermachen und den Hunden eine schöne "Zwischenstation" bauen werden, wo sie alles schreckliche was sie erlebt haben, erstmal verdauen können, bevor wir für sie ein schönes Zuhause finden. Wir brauchen dazu aber Unterstützung, denn wir wollen im August nocheinmal hinfahren, um Zwinger zu bauen, Zäune zu installieren damit die Hunde mehr Auslaufmöglichkeiten haben.
Es wird einiges gebraucht und wir sind dringend auf Spenden angewiesen, damit wir das alles durchführen können.
Alles in allem waren es zwar "nur" 3 Tage auf dem Tierschutzhof Pusia, aber wir haben unser Herz an die Hunde dort verloren und uns 3 war klar, das wir alles dafür tun werden um diesen Tieren zu helfen.!
Wenn Sie die Möglichkeit haben einen Hund zur Pflege aufzunehmen, sie vielleicht eine Firma haben, die Materialien spenden kann die wir für den Zwingerbau gebrauchen können. Wenn Sie Fenster ausgetauscht haben und die alten noch gut sind, wenn günstig an Zaunmaterial kommen, bitte denken Sie an uns, nein nicht an uns, an die tollen Hunden, denen sie damit ein großes Geschenk machen können. Füllen Sie bitte das Kontaktformular aus und schreiben Sie uns, was sie über haben und was sie gerne spenden würden. Wir sind für alles was wir nicht kaufen müssen, sehr dankbar, denn das Geld ist momentan mehr als knapp.
Wir danken ihnen jetzt schon für Ihre Unterstützung !
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Liebe Leser,
vor ca.2 Wochen waren wir von Siegen aus Richtung Zelgozc gestartet um auf dem Gnadenhof einige Arbeiten ums Haus zu verrichten und natürlich um die Hunde kennenzulernen. 5 Tage waren wir dort und haben viele mehr oder weniger schöne Eindrücke mit nach Hause genommen.
Es ist ein wirklich sehr sehr toller Hof mit einem angrenzend rießengroßen Gelände.
Schon bei der Ankunft wird man von den Hundis in einem wahren Freudentaumel begrüßt. Aber wir hatten eine anstrengende 15 Std.NonStop Fahrt hinter uns und waren erst mal froh uns zum Schlafen legen zu können.
Ausgeruht am nächsten Tag war es dann endlich soweit.
Alle Hunde konnten wir sehen. Die Kleinen...die Großen Die Jungen...die Alten Die Schwachen...die Starken Die Gesunden sowie die Kranken....! ALLE, ALLE...mit dem Blick in den Augen der einem soviel Schauer den Rücken runter laufen lässt!
Kein Schriftsteller, kein Dichter oder Poet dieser Welt kann jemals das zur Schrift bringen was diese Hundeaugen verraten! Dieses Gefühl zum man erleben und nicht lesen!!!!
Während sich mein Mann Ali über die Reparaturarbeiten am Haus hermachte, lernte ich den Hof, die Hunde und das Leben dort kennen.
Ich teilte das knapp bemessene Futter mit aus, half mit beim Gassi gehen, bei der Schönheitspflege, mit Streicheleinheiten, beim Spielen oder auch Wunden versorgen etc.
So ein ausgefüllter Tag geht im Fluge um und manchmal wünschte ich mir der Tag hätte 48 anstelle 24 Stunden.Jede Nacht die ich in meinem Bett lag, hörte ich einige Hunde weinen und damit fiel ich dann in einen unruhigen Schlaf!
Mein Gott, was für eine Wehmut und ein schlechtes Gewissen mich immer beherrschten! Ich überlegte und überlegte...und kam nie auf einen grünen Zweig....!
Wäre es möglich,alle mit zu mir zu nehmen damit sie endlich ein zuhause haben??? NEIN, das geht nicht...!!! Wäre es möglich, ein zuhause für jeden einzelen zu finden...??? Nein, das geht nicht....ODER ETWA DOCH???? VIELLEICHT....!!!!!
Ich schreibe euch dies nicht weil ich etwa Langeweile habe und mir die Decke auf den Kopf fällt!
Nein...ich schreibe dies, weil sie mir ALLE, wirklich ALLE sehr am Herzen liegen.
Jeden habe ich kennengelernt und ohne Ausnahme hat jeder von Ihnen ein eigenes zuhause mit viel Liebe verdient wo man auch nicht hungern muss!
So wie Konga, Imbir oder Sezam...! Herzensgute Knutschkugeln, aber keiner interessiert sich für sie weil sie durch etwas Fellverlust nicht mehr dem Schönheitsideal entsprechen. Dabei würden sie mit nur einem Medikament innerhalb 14 Tagen wieder ganz die " Alten " sein. Aber leider leider fehlen viele Medikamente für Behandlungen kranker Hunde oder das Geld dafür!
Das Beste wäre natürlich eine Pflege oder Endstelle wo man sich besser drum kümmern könnte....aber WER MACHT DAS ??? Oder wie Rex, Scherif, Beethoven, Lara und und und... All die Großen!!! Gut, einen Chihuahua kannste dir in die Hosentasche stecken aber einen Bernhardiner wie Beethoven oder einen Deutschen Schäferhund wie Rex wohl eher nicht :-( Aber Rex, Beethoven und all die anderen haben auch ein Herz und das noch eins von einem süßen Mäuschen :-)
Liebe Hundefreunde.....! 5 Tage waren wir dort um zu helfen. Mein Mann Ali unsere Hündin Chichi und ich!
Mit 18 Hunden sind wir zurück nach Deutschland gekommen inklusive eine Mama mit 8 bezaubernd süßen Welpen! 18 Hunde haben es geschafft und sind in tolle Pflegefamilien gekommen! 2 davon zu uns!
Hierzu möchte ich Hern Udo Voigt ein herzliches Danke aussprechen, der sich dem kleinen Pikachu gewidmet hat! Einen großen Respekt an Sie Herr Voigt!!!
Doch so viele viele mussten wir schweren Herzens zurücklassen aber hier in Deutschland werden wir kämpfen.
Kämpfen für die Hinterbliebenen, damit auch sie eine Chance bekommen, geliebt zu werden!
Auch ein großes Dankeschön geht an Doris! Du versuchst alles menschenmögliche für deine Hunde zu vollbringen und gibts nie auf für sie zu kämpfen! Gott schütze dich, deine Hunde und deinen Hof...
Du hast es uns ermöglicht nach Polen reisen zu können und wir haben vieles durch deine Hunde gelernt!
Das allergrößte Dankeschön geht aber an die Hunde!
An die Kleinen...die Großen die Jungen...die Alten die Gesunden...die Kranken die Starken sowie Schwachen....
Danke für eure Liebe und Zutraulichkeit! WIR WERDEN EUCH NIE VERGESSEN
Hiermit bitten wir alle zu helfen.
Ob ihr spendet oder vielleicht mal Pflegemami,papi,omi oder opi werden möchtet....
Über noch so jede kleine Hilfe wäre das Glück eines Hundes ein wenig näher!
Vielen Dank und liebe Grüße Michaela und Ali
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Heute möchte ich alle im Tierschutz engagierten Menschen bitten, das, was ihnen möglich ist, dazu beizutragen, dass der Gnadenhof an der polnischen Ostsee Hilfe und Unterstützung erfährt. Unter dem Link www.polnische-fellnaseninnot.de finden Sie Informationen zu dem Hof.
Vor ein paar Tagen war ein Hilferuf durch den Verteiler gegangen, viele werden ihn gelesen haben. Mich machte zunächst misstrauisch, dass dort schon vom nächsten Tag an kein Futter mehr für etwa 100 Hunde sein sollte und so ging ich der Sache nach. Meine Stiftungsmitbegründerin Justyna (unsere polnische Stiftung hat sich den Schwerpunkt Kastrationen gesetzt, versucht aber auch sonst, Elend zu mildern) und ich machten uns auf den ca. 400 km langen Weg, wurden allerdings nach etwa der Hälfte durch einen Unfall gezwungen, zurückzukehren. Da ich auf meinem Hof selbst reichlich eingebunden bin, machte sich Justyna dann noch einmal alleine auf den Weg und berichtete mir dann gestern ausführlich.
Die Hunde dort sind grundsätzlich in gutem Zustand, leben mit im Haus und frei auf dem Grundstück, soweit sie rudelfähig sind, und in ausreichend großen Zwingern, wenn sie in kleinen Gruppen gesondert gehalten werden müssen. Sie sind gut genährt und sauber und werden liebevoll versorgt. Eindeutig mögen sich Hunde und Menschen, bis auf wenige ängstliche Tiere waren alle sehr vertrauensvoll und auch die ängstlicheren wagten sich vor und wurden ermutigt. Nur die ganz einzeln gehaltenen Hunde sind ein bißchen zu isoliert, da sollten andere Möglichkeiten gefunden werden.Das Grundstück ist ausreichend groß, es ist einzig eine Frage des Geldes.
Bei einigen Hunden zeigen sich noch ungeklärte Hautkrankheiten, die dringend einem Tierarzt vorgezeigt werden müssen, der auch schon bestellt ist bzw. mittlerweile auch schon da war. Vorher war eine Vorstellung nicht möglich, weil dieser nur gegen Vorkasse bereit ist, seine Behandlung zu beginnen. Mittlerweile konnte Doris, die Intitiatorin, Dank eingehender Spenden die Schulden beim Tierarzt tilgen und hat nun auch noch eine Tierärztin gefunden, der der Tierschutz selbst ein Anliegen ist.
Doris, eine Polin, gründete den Hof vor etwa vier Jahren, lebt selbst aber nicht dort, weil sie in Deutschland eine Firma hat. Sie finanzierte bisher alles von ihrem eigenen Geld, ist aber nun finanziell am Ende und bräuchte dringend Paten für die Hunde und regelmäßige Spenden, um für Futter, Tierarztkosten und Personal aufkommen zu können. Sie ist der großen Zahl der Hunde nicht mehr gewachsen, allein in den letzten Wochen wurden über 20 Hunde dort am Zaun angebunden, ausgesetzt. Ein Tierheim, in welches die Hunde umgesetzt werden könnten, gibt es nicht, lediglich ein Asyl einer nahegelegenen Gemeinde, in dem aber nachweislich nicht verantwortungsvoll mit den Hunden umgegangen wird.
Wenn die dafür benötigte Unterstützung käme, könnten für die einzeln gehaltenen Hunde größere Zwinger mit Ausläufen gebaut werden, die dann ebenfalls ein schöneres Leben hätten und nher am Geschehen wären. Auch Sachspenden, wie hohe Zäune, Pfähle und Hütten wären da sehr hilfreich.
Ebenfalls wichtig sind Unterstützungen für die immer wieder notwendigen Kastrationen der neuen Hunde, die alten hat Doris schon alle kastrieren lassen. Auch unser Verein "Freunde-von-Vierpfoten" wird hier aktiv werden, da Kastrationen ja unser Schwerpunkt sind, aber es werden weitere Kastrationspaten dringend notwendig.
Diejenigen, die die Zustände in polnischen Tierheimen kennen, werden sich hineinfühlen können, wie wichtig es ist, daß dieser Hof Hilfe erfährt, die den Hunden dort ein Leben ermöglichen. Es wäre fatal, wenn Doris aufgeben müßte und diese ca. 100 Hunde in eh schon übervolle Tierheime aufgeteilt werden würden. Bitte helft nach Kräften mit, dies zu vermeiden.
Falls Fragen an mich sind ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) dann habt bitte alle Verständis dafür, daß ich mit meinem Hof an meiner Belastungsgrenze bin. Ich werde nicht jedem einzeln antworten können, werde aber die wichtigsten Fragen zusammenfassen und über die Verteiler laufen lassen.
Danke an die, die helfen wollen, Gitta Eschenbrücher
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Aktualisiert (Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 16:08 Uhr)








